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Regionalität

Weihnachtliche Versuchung

Das Kletzenbrot gehört in Österreich genauso zur Weihnachtszeit wie die Geschenke. Im Salzburger Land ist es sogar üblich, dass Kinder das Früchtebrot als traditionelles Weihnachtsgeschenk von ihren Paten bekommen. Benannt ist die fruchtige Köstlichkeit nach ihrem süßen Geschmacksträger, den Kletzen (gedörrten Birnen). Außerdem besteht es aus Rosinen, Nüssen und Sauerteig, manchmal wird es zusätzlich mit Datteln, Feigen oder Aranzini verfeinert.
Sogar eine eigene Zeiteinteilung wurde für das beliebte Kletzenbrot erstellt. So werden traditionell bereits am Elisabethtag, dem 19. November, die Zutaten für die Früchtemischung kontrolliert. In der Thomasnacht am 20. Dezember wird der Sauerteig vermehrt und am Thomastag, dem 21. Dezember werden die süßen Brote gebacken. Auch für das Anschneiden stehen einige Termine bereit: Heiligabend, der Stephanitag (25.12) Neujahr, Heilige Drei Könige (06.01.) oder der Sebastianitag (20.01.). Besonders beliebt ist seit jeher der Stephanitag und manche Wirte laden ihre Stammgäste an diesem Datum gerne auf ein Kletzenbrot ein.

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