Eine Anleitung für das perfekte Steak von Lidl Österreich
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Warenkunde

Anleitung für das perfekte Steak

Selten ist Timing in der Küche so wichtig, wie bei der Zubereitung eines Steaks. Schon kleine Zeitunterschiede entscheiden darüber, ob das kostbare Stück „rare“, „medium“ oder „well done“ serviert wird. Dabei kommt es aber nicht nur auf gutes Zeitmanagement alleine an: Auch Faktoren wie Fleischqualität, Pfanne und Temperatur bestimmen die Dauer des Garvorgangs.

Und so gelingt das perfekte Steak:

Die Qualität des Fleisches

Ein gutes Steak macht in erster Linie die Qualität des Fleischs aus. Beim Rinderfilet erkennen Sie gute Qualität zum Beispiel an einer schönen, dunkelroten Farbe, einer gleichmäßigen Marmorierung und einer trockenen Oberfläche. Generell gilt: je feiner die Faserung des Rindfleisches, desto zarter der Geschmack.

Das Fleisch vorbereiten

Als vorbereitende Maßnahme hilft es, das Fleisch ca. 1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen. Außerdem sollte man das Filet unbedingt mit Küchenrolle abtrocknen, damit das Öl in der Pfanne später nicht spritzt. Kommt das Fleisch nämlich direkt aus dem Kühlschrank in die ca. 200 Grad heiße Pfanne, würde es außen schnell überhitzen und im Inneren kalt bleiben.

Was man für das perfekte Steak sonst noch braucht

Auch die Wahl der Pfanne beeinflusst das Ergebnis: Gusseiserne Pfannen speichern länger Wärme, während beschichtete Pfannen weniger Öl brauchen und so ein paar Kalorien sparen. Für die Zubereitung braucht man auch noch hoch qualitatives, hoch erhitzbares Öl (oder Butterschmalz), Salz, Pfeffer und etwas Fingerspitzengefühl (oder ein Fleischthermometer).

Die verschiedenen Garstufen eines Steaks

Während Top-Steakrestaurants bis zu sieben Garstufen unterscheiden, beschränken sich die meisten auf vier:
• Rare (48-52 °C): mit dünner, brauner Außenkruste und warmem, roten Kern
• Medium rare (52-55 °C): mit brauner Kruste und rohem, blutigem Kern, der von einer rosafarbenen Schicht umschlossen wird
• Medium (55-59 °C): mit brauner, knuspriger Kruste und rosafarbener Mitte
• Well done (60 °C): ganz durchgebraten
Was man als „perfekte Garstufe“ bezeichnet, ist immer Geschmackssache, wobei sich die meisten für „medium“ entscheiden.

Ein Bratenthermometer für die richtige Temperatur

Beim Braten sollte das Öl richtig heiß sein, damit die Oberfläche karamellisiert und auch beim Filet selbst ist „Temperatur“ das entscheidende Stichwort. Dafür kann ein Fleischthermometer eine gute Hilfe sein. Stechen Sie beim Braten einfach den Fühler des Thermometers in die dickste Stelle des Filets und warten Sie, bis die optimale Temperatur erreicht ist. Am besten eignen sich Bratenthermometer mit einer dünnen Nadel, die nur eine kleine Einstichstelle hinterlässt, damit nur wenig Fleischsaft austritt.

Tipp: Um zu überprüfen, ob das Öl heiß genug ist, einfach einen Holzkochlöffel ins Öl halten – wenn sich kleine Bläschen bilden, ist die Temperatur optimal.

Die Steak-Temperatur ohne Thermometer messen

Es geht aber auch ohne Thermometer: zum Beispiel mithilfe des Handballentests. Dabei wird der Garpunkt des Filets bestimmt, indem die Festigkeit des eigenen Handballens mit der Konsistenz des Filets in der Pfanne verglichen wird. Für ein „rare“- Ergebnis legt man Daumen auf Zeigefinger und überprüft, ob das Steakfleisch genauso nachgibt wie der Handballen. Gleiches gilt für „rare-medium“ (Daumen an Mittelfinger), „medium“ (Daumen an Ringfinger) und „well done“ (Daumen an kleinem Finger).

Wie lange braucht das perfekte Steak?

Je nach Garstufe wird das Steak auf jeder Seite 2-3 Minuten (rare, medium-rare), 3-4 Minuten (medium) bzw. 4-6 Minuten (well-done) gebraten. Danach das Fleisch zugedeckt für etwa 5-10 Minuten bei ca. 100 Grad in den Ofen legen.

Tipp: Steak nie mit einer Gabel wenden, sondern immer mit einer Zange.

So würzt man das perfekte Steak

Kurzgebratene Fleischstücke wie Rindersteak sollte man erst nach dem Braten würzen, da Salz dem Filet Wasser entzieht und Pfeffer einfach in der Pfanne verbrennt.

Die Beilagen zum Steak

Selbstgemachte Pommes frites, ein Salat aus Avocados, Tomaten und roter Zwiebel sowie Sardellenbutter geben dem Rindersteak als Beilagen noch den gewissen Kick. Limettensalz (Meersalz vermischt mit frisch geriebener Limettenzeste) erfrischt den kräftigen Fleischgeschmack.

 

Fleisch: normalerweise vom Rind, kann aber auch vom Schwein oder Kalb sein
Fleischdicke: gleichmäßig, ideal sind 3 cm
Steakarten: u.a. Filetsteak, Hüftsteak, T-Bone-Steak, Rib-Eye-Steak, Rumpsteak, Roastbeef
Öl: z. B. Butterschmalz, Rapsöl, Frittieröl
Passende Gewürze: Salz, Pfeffer, Knoblauch, Oregano, Rosmarin und Thymian
Unser Lieblingsrezept: Rumpsteak in Kräutersauce mit gemischten Pilzen

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